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Wer
in der Liebsten Auge blickt, Wer in der Liebsten Auge blickt,
Der hat die Welt vergessen. Der kann nicht, wen ihr Arm umstrickt, Was
draußen liegt, ermessen. Ich halt' in meinem Arm ein Glück;
Wer kann es mir entziehen? Und nähm' es morgen Gott zurück,
War's heut mir doch geliehen. Verlangen kann ein Menschenherz Nichts
Besseres auf Erden, Als fühlen Liebeslust und Schmerz, Und dann
begraben werden. Friedrich Rückert 1788-1866
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