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Liebesgedichte:
Liebeskummer |
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Was
will die einsame Träne? Was will die einsame Träne?
Sie trübt mir ja den Blick. Sie blieb aus alten Zeiten In meinem
Auge zurück. Sie hatte viel leuchtende Schwestern, Die alle
zerflossen sind, Mit meinen Qualen und Freuden, Zerflossen in Nacht und
Wind. Wie Nebel sind auch zerflossen Die blauen Sternelein, Die
mir jene Freuden und Qualen Gelächelt ins Herz hinein. Ach, meine
Liebe selber Zerfloss wie eitel Hauch! Du alte, einsame Träne,
Zerfließe jetzunder auch! Heinrich Heine 1797-1856
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