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Mir
ist zu licht zum Schlafen Mir ist zu licht zum Schlafen, Der
Tag bricht in die Nacht, Die Seele ruht im Hafen, Ich bin so froh
erwacht. Ich hauchte meine Seele Im ersten Kusse aus, Was ist's,
dass ich mich quäle Ob sie auch fand ein Haus. Sie hat es wohl
gefunden Auf ihren Lippen schön, O welche sel'ge Stunden, Wie
ist mir so gescheh'n! Was soll ich nun noch sehen? Ach, alles ist in
ihr! Was fühlen, was erflehen? Es ward ja alles mir. Ich habe
was zu sinnen, Ich hab', was mich beglückt: In allen meinen
Sinnen Bin ich von ihr entzückt. Achim von Arnim
1781-1831
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