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Er,
der Herrlichste von allen Er, der Herrlichste von allen, Wie
so milde, wie so gut! Holde Lippen, klares Auge, Heller Sinn und
fester Mut! So wie dort in blauer Tiefe, Hell und herrlich jener
Stern, Also er an meinem Himmel, Hell und herrlich, hoch und fern.
Wandle, wandle deine Bahnen! Nur betrachten deinen Schein,
Nur in Demut ihn betrachten, Selig nur und traurig sein!
Höre nicht mein stilles Beten, Deinem Glücke nur geweiht!
Darfst mich nied're Magd nicht kennen, Hoher Stern der Herrlichkeit!
Nur die Würdigste von allen Soll beglücken deine Wahl,
Und ich will die Hohe segnen, Segnen viele tausendmal. Will mich
freuen dann und weinen, Selig, selig bin ich dann; Sollte mir das
Herz auch brechen, Brich, o Herz, was liegt daran! Adelbert von
Chamisso 1781-1838
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