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Das
ist der Liebe schönstes Recht Das ist der Liebe schönstes
Recht, Dass sie verzeihet und vergisst; Der liebt nicht treu, der liebt
nicht echt, Der diese Tiefe nicht ermisst. Und schmerzt die Wunde
noch so sehr, Die der Geliebten Hand dir schlug, Von der Geliebten
kommt sie her, Das sei des Trostes dir genug. Und wenn sie gar
nicht heilen will, Wohlan, so stirb; doch stirb so still, Dass nie ein
Mensch erraten kann, Selbst die Geliebte nicht, woran. Robert Prutz
1816-1872
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